thema: wohnen
Die Verbesserung des Zusammenlebens in Wohnanlagen stellt Kommunen und Wohnbaugesellschaften vor große Aufgaben. Viele Konflikte in Wohnanlagen entstehen aus einem Mangel an Kommunikation zwischen den BewohnerInnen. Vermeintliche Ursachen für Konflikte werden auch in der mangelnden Integration von Menschen mit Migrationshintergrund geortet. Nicht überprüfte Zuschreibungen heizen das Konfliktpotenzial weiter an. Dies alles wirkt einem respektvollen Zusammenleben in Wohnanlagen und Stadtteilen entgegen und behindert eine positive Identifikation der BewohnerInnen mit ihrem Lebensumfeld. Ein schlechtes Image von Wohnanlagen und Stadtteilen, Beschädigungen und Konflikte sind die Folge.
Handbuch: gemeinsam wohnen. gemeinsam leben.
Einzugsbegleitung in neue Wohnanlagen
aktuelles projekt
Die in Vorarlberg vielfach erprobte und bereits in den Wohnbauförderungsrichtlinien aufgenommene Praxis der Einzugsbegleitung beim Bezug neuer Wohnanlagen, kann die Identifikation der neuen BewohnerInnen positiv beeinflussen, das Zusammenleben durch erste Kontakte erleichtern und Konflikten vorbeugen.
Projektleitung: HAUS.GEMEIN.SCHAF(F)T
Ziel des Projektes ist die Entwicklung von Angeboten und nachhaltige Strukturen für ein ehrenamtliches Engagement in der gemeinwesenorientierten Integrationsarbeit. Das durch den Europäischen Integrationsfonds und das Bundesministerium für Inneres geförderte Projekt wird in enger Kooperation mit der Stadtgemeinde Wörgl, dem Integrationszentrum Wörgl, dem Land Tirol sowie den gemeinnützigen Wohnbauträgern Neue Heimat Tirol, WohnungsEigentum, Frieden und Alpenländische Heimstätte umgesetzt.
